Trockenbau heute + damals || Das zertifizierte Magoxx Board

07/02/2026

Was haben Pferdehaar-Smoothie, Massivbau und Trockenbau gemeinsam?

Damals war der Hausbau keine einfache Aufgabe, sondern eine Geduldsprobe für echte Zen-Meister. Der Siegeszug des Trockenbaus hat die Welt der Wand- und Deckengestaltung für immer verändert. Früher brauchte man vor allem 3 Dinge, um eine Wand oder Decke zu gestalten: Matsch, Haare und unendlich viel Zeit. Das glauben Sie nicht? Hier ein paar interessante Fakten über Trockenbauarbeiten:

„Pferdehaar-Smoothie“ (Putz auf Lattung): Stellen Sie sich einfach mal vor, dass Sie tausende Holzleisten an die Wand nageln, nur um sie dann mit einer dicken Pampe aus Kalk und Tierhaaren zu bewerfen. Die Haare dienten als „Bio-Bewehrung“, damit der Putz nicht direkt wieder abfällt. Dass man früher wirklich Tierhaare in den Putz gemischt hat, ist eine Standarderkenntnis der Denkmalpflege. In den USA und England ist „Horsehair Plaster“ ein fester Begriff. Selbst Reddit weiß Bescheid.

„Sackett-Platte“ (Der Ur-Ahn): Um 1900 versuchte man es mit der Sackett-Platte, einer Art Sandwich aus Gips und Papier. Das war quasi der erste Gehversuch des Trockenbaus – noch etwas unbeholfen, aber immerhin ohne Pferdehaare im Gesicht. Augustine Sackett ließ sich 1894 das Patent für die nach ihm benannte Platte (Gips zwischen Papierlagen) geben. In Deutschland begann der Siegeszug erst viel später – die Marke Rigips (Gips aus Riga) brachte die Platten in den 1940er Jahren groß raus.

„Massivbau“ für jede Besenkammer: Wer damals nur einen kleinen Raumteiler (Trennwand) wollte. Tja, Pech gehabt, denn da hieß es: Schleppen, Mauern und Verputzen. Wenn die Wand einmal stand, stand sie für die Ewigkeit (oder bis der schwere Vorschlaghammer kam).

 

Kurz gesagt und um die Frage zu beantworten: Sie haben nichts gemeinsam. Früher war der Innenausbau eine Mischung aus Töpferkurs und Stallarbeit – oft mit sehr vielen extra Materialien wie Holz.

Was ist Trockenbau?

Trockenbauwände, auch bekannt als Gipskartonplatten, Wandplatten oder Gipsplatten, sind ein Baumaterial, das zur Herstellung von Innenwänden und Decken in Gebäuden verwendet wird. Sie bestehen aus einem Gipskern, der zwischen zwei Lagen strapazierfähigem Papier eingelegt ist. Trockenbauwände sind leicht und einfach zu installieren und dienen als effiziente Alternative zu herkömmlichem Putz, da sie eine glatte, streichfertige Oberfläche bieten. Dieses Material wird aufgrund seiner feuerfesten Eigenschaften geschätzt, die auf die natürliche Zusammensetzung von Gips zurückzuführen sind, der in kristallisierter Form Wasser enthält und so die Ausbreitung von Flammen verlangsamt.

Trockenbauwände sind außerdem vielseitig einsetzbar und in verschiedenen Stärken, Größen und Ausführungen erhältlich. Und das ist auch gut so, um den unterschiedlichen baulichen Anforderungen gerecht zu werden, wie zum Beispiel feuchtigkeitsbeständige Ausführungen für Badezimmer und Küchen. Aufgrund ihrer Erschwinglichkeit und ihrer effizienten Installation sind Trockenbauwände die bevorzugte Wahl für Bauunternehmer sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerbeprojekten.

Trockenbau und Nachhaltigkeit

In der modernen Bauwelt ist das Thema Nachhaltigkeit im Trockenbau nicht mehr nur etwas für Öko-Pioniere, sondern ein knallharter Faktor für Wohngesundheit und Klimaschutz. Während man früher einfach „irgendwas“ an die Wand klatschte (-hauptsache es hält), schauen wir heute genauer hin. 

Für den Trockenbau werden in erster Linie Gipsplatten verwendet, die auch als Trockenbauplatten oder Gipskartonplatten bekannt sind. Zusätzlich zu den Gipsplatten werden für den Trockenbau Metall- oder Holzständer benötigt, die das Gerüst bilden, an dem die Gipskartonplatten befestigt werden. Zur Befestigung der Trockenbauplatten an den Ständern werden Befestigungselemente wie Schrauben oder Nägel verwendet. Fugenband und Fugenmasse, oft auch als „Spachtelmasse” bezeichnet, sind unerlässlich, um Fugen zu überdecken und eine nahtlose Oberfläche zu schaffen. 

Ein perfektes Beispiel für nachhaltigen Trockenbau sind die nachhaltigen Innenwände von Magoxx.  Dieses Baumaterial, das zur Herstellung von Innenwänden und Decken in Gebäuden verwendet wird, ist leicht und einfach zu installieren. Das zertifizierte Magoxx Board dient als eine effiziente Alternative zu herkömmlichem Putz, da dieses Material aufgrund seiner feuerfesten Eigenschaften geschätzt wird. Egal, ob Sie schrauben, kleben oder tackern – MAGOXX® macht es möglich und erleichtert Ihnen die Arbeit mit Innenwänden und Decken. Die Magoxx Bauplatten sind absolut unverwüstlich und bleiben selbst in der feuchtesten Umgebung wie neu. Und das Beste daran: Sie verursachen keinen Schimmel oder Insektenbefall. Die Arbeit wird zum Kinderspiel, und man spart dabei auch noch Zeit und Geld! Großartige Vorteile, wie:
 

  • Nachhaltig 
  • Feuerfest (Brandschutz) 
  • Lärmschützend (Schallschutz) 
  • Einfacher Bau 
  • Isolierend 

 

Trockenbauwände sind im Allgemeinen vielseitig einsetzbar und in verschiedenen Stärken, Größen und Ausführungen erhältlich, um unterschiedlichen baulichen Anforderungen gerecht zu werden. Aufgrund ihrer Erschwinglichkeit und ihrer effizienten Installation sind Trockenbauwände die bevorzugte Wahl für Bauunternehmer sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerbeprojekten. 

 

Probieren Sie es aus!

Falls Sie gerade selbst vor einer alten Wand stehen, finden Sie heraus, wie man den Unterschied zwischen echtem Kalkputz und einer modernen Beplankung erkennt. Und keine Sorge, Sie müssen nicht gleich die Abrissbirne schwingen, um Ihre Wände zu „entlarven“. Mit diesen 3 „Agenten-Methoden“ finden Sie heraus, ob Sie in einem modernen Pappkarton oder im historischen Haarpalast leben:

 

1. Der Klopftest (Der Klassiker)

Klopfen Sie gegen die Wand und hören Sie zu! 

  • Hohl und hell? Klingt es wie eine Trommel, dann haben Sie es mit Trockenbau aus Gipskarton zu tun. Die Platten sind auf ein Ständerwerk geschraubt, und dazwischen ist Luft. 
  • Dumpf und massiv? Wenn sich das Klopfen eher nach Stein oder Beton anfühlt und überall gleich klingt, ist es echter Putz auf Mauerwerk.
     

2. Der Pin-Test (Die Geheimwaffe)

Nehmen Sie einfache eine Reißzwecke oder Stecknadel und versuchen, Sie diese mit dem Daumen in die Wand zu drücken.

Flutscht es einfach rein? Dann ist es Gipskarton, denn dieses Material ist weich genug, dass die Nadel ohne Hammer eindringt.

Verbiegt sich oder blockiert? Historischer Kalk- oder Zementputz ist steinhart. Ohne rohe Gewalt kommt hier nichts rein.

3. Der Steckdosen-Check (Die Profiler-Methode)

Schalten Sie den Strom ab und schrauben Sie die Blende einer Steckdose ab. Schauen Sie in den Spalt zwischen Dose und Wand:

Saubere Kante? Haben Sie eine etwa 12,5 mm dicke Platte mit grauem Gipskern und Papierbeschichtung? Dann heißt es: Willkommen in der Welt des Trockenbaus.

Wildes Chaos? Sehen Sie aber mehrere Schichten, vielleicht sogar kleine Holzleisten (Latten) oder ein Metallgitter, auf dem der Putz unregelmäßig quillt? Das ist die „Latten-und-Putz-Bauweise unserer Vorfahren.

Profi-Tipp für Hartgesottene:

Falls Sie unbedingt bohren müssen bzw. wollen, dann achten Sie auf den Staub. Roter Staub bedeutet Ziegel, weißer feiner Staub ist Gips, und grauer, eher sandiger Staub deutet auf alten Kalksandstein oder Kalkputz hin.

Mit Trockenbauelementen bauen Sie im Handumdrehen eine neue Wand oder Decke auf, ohne Dreck zu verursachen. Die Bauindustrie wird künftig noch stärker als bisher den Anforderungen nach mehr Nachhaltigkeit gerecht werden müssen. Gleichzeitig steigt auch der Anspruch der Bauherren an mehr Lebensqualität. Das zertifizierte Magoxx Board liefert für beide Ziele die besten Lösungen.

 

Nachhaltiger Trockenbau ist gut für den Planeten, aber noch besser für Ihre Lunge und Ihren Schlaf.